Kolumne: Es ist nicht gut, aber wir bleiben dabei!

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Kolumne: Es ist nicht gut, aber wir bleiben dabei!

Beitragvon ReynTime » 28.11.2011, 00:26

Es ist nicht gut, aber wir bleiben dabei!

Vor kurzem habe ich mir Zelda Skyward Sword zugelegt. Bis jetzt ist das Spiel auch ganz okay – doch gibt es etwas dass mir schon jahrelang bei Nintendo Titeln sauer aufstößt: Die Rede ist vom unterirdischen Anfang. Es ist ja okay dass Link dauernd wiedergeboren wird und die gute Zelda (so gut wie) jedesmal entführt wird. Aber muss das Ganze so unspektakulär wirken? Könnte nicht ein bisschen Dramatik dabei sein? Ich wäre in den ersten Spielstunden fast eingeschlafen. Okay, Zelda hatte schon immer einen schwachen Einstieg. Aber muss man diese unliebsame Tradition wirklich fortsetzen? Muss man jedesmal ewig darauf warten bis man wirklich einmal „spielen“ kann? Ich will nicht jedesmal mit irgendwelchen Leuten über belanglose Dinge quatschen. Ich will Einstiege wie in Xenoblade Chronicles oder dem doch schon in die Jahre gekommen Metroid Prime. Da wurde Laune gemacht! Da wurde von der ersten Spielstunde an knisternde Spannung vermittelt. Warum kann das Nintendo eben nicht? Zelda ist hier schwach, von Mario gar nicht zu reden. Dort existiert die Geschichte eigentlich nicht. Spannung baut jedes Mario Jump & Run nur durch sein Gameplay auf. Auch wenn das Tradition ist…ich würde mir wünschen, dass auch Mario mal eine interessante Geschichte spendiert bekommt. Paper Mario „Die Legende vom Äonentor“ hat es doch vorgemacht. Warum gibt es so etwas nicht mehr? Warum gibt es nicht einmal ein wenig Abwechslung auf „Bowser hat die Prinzessin entführt. Rette sie!“? Ich will diese Geschichte nicht mehr hören. Sie schmeckt derartig oft aufgewärmt einfach nicht mehr.


Doch es gibt auch andere ungeliebte „Relikte“ bei den großen Nintendo-Titeln. Die Sprachausgabe bei Mario und Zelda ist unterirdisch da nicht vorhanden. Ich war begeistert von einem Xenoblade Chronicles – nicht zuletzt aufgrund der sehr coolen englischen Sprecher. Anders bei Zelda – die komischen laute die Schwertgeist Phai von sich gibt, bringen mich jedes Mal auf die Palme. Warum muss ich mir dieses Gegrunze im Jahre 2011 antun? Weil sich „jeder Fan die Stimmen selbst ausmalen sollte?“… Das hört sich für mich einfach nach einer Ausrede an. Außerdem könnte Link selbst auch ruhig bleiben. In Zelda reden doch sowieso immer nur die Nebencharaktere! Also wie soll man sich Links Stimme denn vorstellen, wenn er sowieso nie etwas von sich gibt? Bei den Mario-Spielen dasselbe: Alles wird nur in komischen Lauten vorgetragen. Ich finde, dass dadurch keine spannende Atmosphäre aufgebaut wird. In anderen Spielen, wie Resident Evil 4 hat man durch die Sprachausgabe (und natürlich auch die sonst sehr gute Umgebung), denn Bezug zum Spiel. Die Charaktere wirken lebendig. Man fühlt ihre Wünsche, Hoffnungen und Stärken. Link und Mario hingegen sind nichts weiter als leblose Hüllen. Sie sind komplett austauschbar.


Wie seht ihr das? Wollt ihr immer wieder die Geschichte der entführten Prinzessin hören? Rege ich mich zu viel über fehlende Sprachausgaben auf? Braucht ihr ebendiese Elemente für das Gefühl der Nostalgie? Oder seid ihr meiner Meinung? Der Meinung, dass alte, ungeliebte Zöpfe in unseren Lieblingsserien endlich abgeschnitten gehören!





Ich danke fürs Lesen und möchte darauf hinweisen dass Kommentare und Kritik überaus erwünscht sind. :daumen
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Re: Kolumne: Es ist nicht gut, aber wir bleiben dabei!

Beitragvon Supermariomaster » 28.11.2011, 01:06

Also ich hab nichts dagegen die Princess zu saven (Yo voll den krasse english weissu), nur dass ich finde dass der Reiz in den neuen Spielen dazu fehlt, wirklich RICHTIG enttäuscht war ich z.B. von Super Mario Galaxy 2, die Story von SMG 1 war noch Mariolike, Bowser entführt die Prinzessin um irgendwie Macht über irgendwas zu bekommen. Aber in SMG 2... EIN KUCHEN?? EIN BLÖDER KUCHEN?? Ich war soo enttäuscht davon dass 1. Bowser so einen dämlichen Grund hatte Peach zu entführen (Hat Nintendo vllt gemacht um das Spiel Spieler-/Kinderfreundlicher zu machen...) , 2. Beinahe NICHTS aus SMG 1 in SMG 2 von bedeutung war, ich hätte es schön gefunden wenn SMG 2 diesmal eine andere Story hätte, kein Sternenstaubfest sondern iwas anderes, und dass Rosalina sich an Mario erinnert und dass Mario auch weiß dass es SMG 1 gab (So wie in Banjo Tooie :3), stattdessen musste Nintendo das Spiel ja so machen dass man SMG 1 nicht gespielt haben muss um SMG 2 zu spielen, was ich ziemlich doof finde weil es normalerweise selbstverständlich ist dass man sich den ersten Teil VOR dem zweiten Teil kauft und spielt, also hätten sie ruhig den zweiten Teil für "erfahrenere" Spieler machen können. Nintendo ist mit den Spielen in letzter Zeit ziemlich lahm finde ich, nur meine Meinung, könnt gern dazu argumentieren.
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Re: Kolumne: Es ist nicht gut, aber wir bleiben dabei!

Beitragvon Luigi-The-Best » 28.11.2011, 09:13

Bei der super Mario Serie handelt es sich nicht um klassische Fortsetzungen wie in filmen oder anderen Spielen, es symbolisiert lediglich, dass die spiele zwar "zueinander gehören", aber dennoch ejngenstandige Titel sind. SMB 1-3 hatten ja auch nichts miteinander zu tun und wen hat es gejuckt? Niemanden! Die Ansprüche sind heutzutage einfach viel zu hoch geworden.

Und ich fände es auch schön ein Mariospiel mal komplett synchronisiert zu spielen, aber wollen wir mal realistisch bleiben: Resident Evil oder andere Spiele haben in nahezu jedem Teil andere Charaktere. In einem Mario spiel ist und bleibt Mario Mario. Der synxhrinsprecher ist auch nicht mehr der jüngste. Wenn Sie wirklich das komplette spiel mit Sprachausgabe versehen würden, würde das zum einen die kosten in dje Höhe treiben, zum anderen wärst du bestimmt einer der ersten die rummeckern würden, wenn, in Falle des ablebens von Charles Martinet (Gott bewahre..), die synchronstimme von Mario anders klingen wurde. Solche Geräusche ließen sich noch mit Technik und einer anderen Person rekonstruieren, aber eine komplette stimme imitieren wohl kaum, die so einzigartig ist.
Von daher sei lieber zufrieden mit dem was du hast, ich will ja nichts schlimmes prophezeien, aber in spatestens 20/30 Jahren wird wohl Ersatz ranrücken müssen .. so blöd das auch ist. und dann müssen sich alle wieder an eine neue Mariostimme gewöhnen.

Und zu den Storys. In SMS war die Story zb doch etwas anders. Klar wurde die Prinzessin entführt, aber doch die handlung schon anders!?
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Re: Kolumne: Es ist nicht gut, aber wir bleiben dabei!

Beitragvon DStroke » 28.11.2011, 15:54

Es ist schon richtig was du sagst. Es ist immer wieder das gleiche. Man könnte auch ein bisschen Würze reinbringe und das Grundschema, Mario rettet Peach zwar beibehalten, aber nur leicht und was komplett anderes machen. Vielleicht mal Bowser befreien oder ein TeamUp wie Mario&Luigi. Bei Luigi's Mansion rettet Luigi ja auch Mario und nicht umgekehrt.

Zu den Stimmen besteht halt die Gefahr, dass es auf einmal komisch wirkt, weil man es nicht anders kennt. Das kann auch in die Hose gehen und natürlich wie schon erwähnt, höhere Kosten und Aufwand. Aber Samus hat ja auch nie gesprochen und bei Project M war es dann soweit. Auch wenn sie sehr Anime jugendlich klang, fand ich es jetzt nicht so schlecht, dass ich das Spiel deswegen weggeworfen hätte. Bei Mario könnte Charles Martinet natürlich ganze Sätze reden und wie sowas aussehen kann, sieht man an der Super Mario Bros Super Show, da haben alle auch in der Trickfilmserie geredet. Man könnte da schon was machen. Und Link einen jungen Synchronsprecher Jungen zu verpassen wird doch wohl auch machbar sein. Man muss halt nur wollen :)

Und bei Skyward Sword die frühe Stelle an der das fand ich toll in Szene gesetzt, auch mit der epischen Musik, oder wie sie herumturteln am Anfang, aber die Entführung und so, hätte man etwas spektakulärer machen können, auch wenn es jetzt nicht sooooo schlecht war.
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Re: Kolumne: Es ist nicht gut, aber wir bleiben dabei!

Beitragvon Yoshi rox » 28.11.2011, 17:13

Es gibt doch genügend Mario Spinoffs,wenn du unbedingt eine andere Geschichte erleben willst.Dass sie jemals die ´´Prinzessin-in-Not´´ Geschichte in der Hauptserie ändern,wage ich zu bezweifeln.Es wird wohl in ferner Zukunft eher Änderungen darin geben,wie dieses Szenario dargestellt wird wie zum Beispiel dem Schloss im Weltall wie in den Galaxy Titeln.Und seien wir doch mal ehrlich:bei Mario ging es doch seit jeher um eine sehr flüssige,gute Steuerung,großartiges Gameplay und tolles Leveldesign und nicht um eine grandiose Story.Und mit dieser Formel kann ich zumindest leben,denn an einer guten Steuerung scheitern meiner Meinung nach viele Entwickler heute und die Spiele haben vielleicht gute Konzepte aber die Steuerung ist dann vollkommen verhauen worden.Mario hat mir im Gegensatz dazu in den Galaxy Teilen eine für mich perfekte Steuerung geboten und ein tolles,mit Liebe designtes Setting,was schwer zu toppen sein wird.Was Sprachausgabe angeht,halte ich es für den richtigen Schritt keine einzubauen.Ich würde Mario und Link nicht als leblose Hüllen bezeichnen,sie definieren ihren Charakter durch die Settings ihrer Spiele und ihre Mimiken und Gestiken.Bei Link denke ich immer an den großen Helden Hyrules und bei Mario immer an dem fröhlichen,kleinen Klempner aus dem Pilzkönigreich.Sie mögen dadurch vielleicht etwas eindimensional wirken aber es entspricht wohl auch nicht der Nintendo-Philosophie den Maskottchen interessante Charakteristika zu geben.Bei Samus haben sie es in Other M halbherzig versucht und sind für mich damit ziemlich auf den Hintern gefallen.Das sollte eigentlich eine Warnung genug sein,weil ich auch nicht glaube,dass der Charakter Samus in Other M dem Großteil der Fans zugesagt hat.Und da Nintendo die Fan-Service Firma Nr.1 ist,werden sie schätze ich mal diesen Fehler nicht nochmal begehen und mit Glück irgendwann einen richtigen Super Metroid Klon auf den Markt bringen.Ach ich fabulier wieder,zusammengefasst:Sprachausgaben bei Nintendo werden meiner Meinung nach niemals wirklich ausgefeilt sein und wenn dann wird das Verhalten der Charaktere wohl eher nintendo-typisch kindgerecht sein und da frage ich mich als mittlerweile erwachsen gewordener Nintendo-Spieler,ob die Charaktere nicht dann lieber doch bei ihren paar Sounds bleiben sollten anstelle einer larifari Sprachausgabe für 6-jährige.
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Re: Kolumne: Es ist nicht gut, aber wir bleiben dabei!

Beitragvon TheUnknown » 28.11.2011, 17:46

@BHB: Darf ich vorschlagen, Deine Kolumne direkt auf EYON zu stellen? Ich würde die dann, wenn Du das JA-Wort gibst, bald transferieren.
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Re: Kolumne: Es ist nicht gut, aber wir bleiben dabei!

Beitragvon DStroke » 28.11.2011, 18:27

Das hab ich mir auch schon überlegt, weil das ein cooles Thema ist :)
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Re: Kolumne: Es ist nicht gut, aber wir bleiben dabei!

Beitragvon ReynTime » 28.11.2011, 22:00

@TU

Natürlich darfst du. Um ehrlich zu sein macht mich das Ganze gerade sehr stolz. :D^^

Edit Antworten: Ich zum Beispiel finde Metroid Other M toll. Sehr toll sogar. Auch wenn die Story teils große Lücken hat (Bittebitte Adam, lass mich meine super mega Waffen benutzen, anstatt zuzusehen wie ich hier vor die Hunde gehe weil du mir verdammt nochmal nicht erlaubst meinen Hintern zu retten! Außerdem wäre ich eigenlich auch ohne eure Einheit nicht ganz aufgeschmissen aber ich gehorche dir einfach weil...weil...weil..oh ein Pinguin!)

Davon abgesehen fand ich das Ganze allerdings doch ganz spannend gemacht. Ich fands zwar doof, dass man sich dem Killer nie stellen musste, aber so haben Spiele eben ihre Schwächen.


Hingegen würde ichs wirklich nicht schlimm finden, wenn Mario (oder zumindest der ganze Haufen Nebenfiguren. Da kann man sich dann doch selbst noch immer Marios Stimme vorstellen oder?) mal etwas von sich gibt. Die alten Melodien haben für mich richtigen Nostalgiewert. Die typischen Mario Jauchzer...sind toll beim Herumhüpfen in der Gegend aber bei Textpassagen find ich sie weniger passend.

Mehr stören tut mich das Ganze aber bei Zelda. Ich vermisse hier einfach die Atmosphäre. Da wird viel verschenkt. Wer die fantastischen englischen Sprecher bei Xenoblade gehört und die dazugehörige Videosequenz gesehen hat, weiß was ich meine. Danach ist man einfach vollkommen gepackt und will einfach weiterspielen.


Ich verlange ja auf keinen Fall dass sich gameplaytechnisch bei Mario und Zelda viel verändert. (Mario verändert sich ja eigentlich sowieso dauernd und Zelda habe ich noch nicht durchgespielt. Allerdings fallen mir da auch schon genug Veränderungen auf.)

Aber ich hätte bittebitte gerne mal eine Geschichte die kein Witz ist, oder, wenn man schon Sequenzen einbaut, auch solche die Stimmung machen, anstatt leise dahinzudümpeln.
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Re: Kolumne: Es ist nicht gut, aber wir bleiben dabei!

Beitragvon TheUnknown » 29.11.2011, 08:02

So, ist getan, danke, BHB.

Die anderen müssen ihre Antworten nur noch per Copy & Paste auf die Seite verfrachten (Link unten) - sofern sie das wünschen. Ansonsten mache ich diesen Thread jetzt dicht.


http://www.eyesonnintendo.de/column_esi ... i_25.shtml
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